Melwin (* 2016)

Der kleine Bär (bleibt er auch weiterhin) ist ein französischer Vorstehhund der Rasse Braque de l'Ariège.

Aufgewachsen mit Ally, Gustav und Kater Hugin, hielt er das Rudel mit seinem Bewegungsdrang auf Trab. Diesem darf er weiter auf Wanderungen, als Zughund, im Wasser oder im Garten nachgehen. 

Sein Job ist es, mir anzuzeigen, wenn mein Blutzucker zu niedrig oder zu hoch ist.

Dank seiner Ausbildung zeigt er auch an anderen Menschen an, wenn deren Blutzucker nicht in Ordnung ist.

So fanden mein Lebensgefährte und ich zusammen. 

Durch die ausgeprägten autistischen Züge und seine immense Ängstlichkeit (er fürchtet stets, ihm fällt der Himmel auf den Kopf) ist das Leben mit Melwin mitunter etwas anstrengend. Zumal die meisten Menschen für ihn eine sehr große Herausforderung sind und er lieber flieht. 

Mit ihm lerne ich als Trainerin für schwierige Hunde das Gegenteil von denen kennen, die mit voller Kraft nach vorne gehen. 

Man glaubt nicht, wie gefährlich einem der eigene Schatten werden kann, daher empfiehlt es sich, schneller als eben dieser zu sein. 

Mit viel Geduld und einem Mix aus Laissez-faire und sanftem Druck gelingt es uns, die Tücken des Alltags zu meistern. Mitunter jeden Tag aufs Neue. Ich baue auf die Kraft der Homöopathie. 

  


 

Regenbogenbrücke

 


Gustav   (2015 - 2018)

Der schwarzweiße Neufundländer liebt - wie nicht anders zu erwarten - Wasser und möchte jeden Taucher retten. Bei seinem Futter führt Schnucki erst mal Wiederbelebungsmaßnahmen durch. Er ist verträglich mit allem und jedem, findet alle Zeitgenossen toll und unterschätzt seine Größe (sprengt den Standard deutlich) völlig. Trotz bärentapsigem Gang ein Sportneufi, der eine erstaunliche Geschwindigkeit entwickeln kann und enormen Schub in der Hinterhand hat.  

Durch ihn erfährt man auf praktischem Wege die Bedeutung der "Massenträgheit".  

Seine zweite Magendrehung war zu viel und mein großer Bär ging so viel zu früh. 


Ally   (2008 - 2017)

Die kurze Weiße (American Bulldog) zog quasi als Tierschutzfall bei uns ein. Ihr farblich zweigeteiltes Gesicht steht für ihre Persönlichkeit: sie kann von kuschelig von jetzt auf gleich nach unfreundlich schalten, und genauso zurück. Sie analysiert immer, eruiert den Störenfried und ist dabei stets fair. 

In der Schulungsreihe "Schwieriger Hund" zeigte sie in der Verhaltensanalyse, dass sie nicht zu unterschätzen und es gut ist, dass sie zu mir fand. Das sehe ich auch so, denn sie ist ein phantastischer Hund!

Meine Prinzessin Bully von der Kullererbse ist sehr arbeitswillig und eine blitzschnelle Ausdauersportlerin. Sie stört sich jedoch nicht dran, wenn es nichts zu tun gibt. Von Manfred schaute sie sich das Vorstehen ab und beweist stets: Schnee-Engel kann man das ganze Jahr machen. 

Auf Dich konnte ich mich in jeder Lebenslage verlassen. Mäuschen, Du fehlst mir schrecklich. 

 


Miro   (2001 - 2016)

Miro, das gelungene Überraschungsei aus Österreich lebte bei meinen Eltern. Er war ein sehr gutmütiger und verträglicher Hund, der Ärger lieber aus dem Weg ging. Gerne hatte er das letzte Wort und knotterte gelegentlich vor sich hin, um seinen Missmut auszudrücken.


Bragi   (2010 - 2014)

Mein Bärchentierchen (American Bulldog) kam nicht mit guten Voraussetzungen zur Welt, weder die Psyche noch die Physis betreffend. Dies führte dazu, dass sein Leben leider von viel zu kurzer Dauer war. Und doch gibt es darüber sehr viel zu berichten. Ich könnte ein Buch mit dem füllen, was sich in den vier Jahren zutrug, in denen er bei uns war. Angefangen bei der Züchterin (Biologin), über Tipps von Trainern (oder denen, die meinen, sich mit Hunden auszukennen) bis hin zu der veterinärmedizinischen Laufbahn, die wir mit Bragi durchmachten. Doch das würde den Rahmen sprengen. Ich bin froh, dass mein weißer Schatten zu uns fand und nicht in andere Hände geriet. Durch ihn, meinen Lehrmeister, wurde ich zur Trainerin, vorrangig für Problemfelle. Er ist und bleibt mein Schätzchen   


Manfred   (1997? - 2010)

Über den Tierschutz fand Manfred 2007 als abgehalfterter Jagdhund (English Pointer)  zu uns. Er fand sich sehr schnell bestens zurecht, nur unseren Wintern konnte er nichts abgewinnen. Manfred war nicht nur mein erster eigener, sondern in allen Belangen ein Goldstück von einem Hund. Er war sehr gewissenhaft, mit allem und jedem verträglich und fand Kinder ganz toll. Es dauerte einige Zeit, bis er merkte, dass er bei uns in Rente war und einfach nur ein geliebter Hund sein durfte. Ihm ist vieles in Bezug auf Allys Erziehung zu verdanken und ein Teil seines Erbes ist, dass an Silvester bei uns Ruhe ist. Wegen dem Krebs, der in ihm wuchs, mussten wir ihn über die Brücke schicken. Ich vermisse ihn noch immer sehr.


Buddy   (2007 - 2010)

Der Papa unserer Ally fand leider zu spät zu uns. Bis dahin war er psychisch so kaputt gemacht worden, dass wir ihm nicht mehr helfen konnten. Die physischen Baustellen waren auch gravierend, doch diese Wunden hätten wir mithilfe der Zeit zu heilen vermocht. Seine Kinderstube, nachdem er bei seiner Züchterin auszog, war schon nicht schön, doch was er danach durchmachte, war ein Martyrium. Sein Bild, wie er ankam, als mein Lebensgefährte ihn dort rausholte, wo man ihn so zurichtete, dass mir die Worte zur Beschreibung sprichwörtlich im Halse stecken bleiben.

Großer, wäre Dein Start nicht unter einem solch schlechten Stern gestanden, hättest Du Dich hervorragend entwickeln können - traurigerweise war Dir das nicht vergönnt. So hast Du alles und jeden als Feind angesehen und das auch deutlich gezeigt, auf dass Dir nie wieder solche Gräuel widerfahren.


Agas   (1995? - 2008)

Unser Deutsch-Polnischer Schäferfuchs. Er fand aus einem polnischen Tierheim zu uns, in dem er nicht alleine sein wollte, von den anderen Hunden jedoch gemobbt wurde. Seine Zeit bei uns war leider nur noch kurz, für ihn jedoch hoffentlich schön. Bevor er auf der Straße lebte, hatte er sicherlich ein gutes Zuhause. Er hätte David Copperfield in Sachen "Entfesselung" was beibringen können, liebte Eierschachteln, tobte mit Lava über den Hof, dass die Kiesel flogen und er reagierte mit sehr entschlossener Selbstschutzaggression gegenüber allen Menschen, die "Uniform" trugen, wie etwa Handwerker, Postzusteller oder eben Polizeibeamte... Trotzdem war er ein liebenswerter morgenmuffliger Knottersack, der mir einen Schrecken einjagte, weil er es sich in einem noch herumstehenden Umzugskarton tief ins Verpackungsmaterial eingegraben gemütlich machte, während ich ihn überall suchte. Leider war er sehr krank und wir mussten ihn bald gehen lassen.


Ali   (1990 - 2009)

Der Dackel (Mix aus Rauhhaar und Langhaar), der dank antiautoritärer Erziehung gar nicht hörte. Er und ich fanden uns zu einem guten Team zusammen und erlebten vieles gemeinsam. Mit mir zogen ein paar Regeln ein und er durfte bald frei laufen, weil er bei mir hörte - meistens. Doch manchmal ... da flüsterten ihm Dackelgeister etwas ins Ohr, wogegen ich nicht ankam. Er schlief in seinem 19. Lebensjahr friedlich in seinem Körbchen ein.


Alf   (1975 - 1986)

Der Deutsche Schäferhund meiner Mutter, mit dem ich aufwachsen durfte. Die gute Seele war ein hervorragender Familienhund und erfolgreich auf dem Hundeplatz unterwegs bis hin zur Deutschen Meisterschaft. Seiner Aufgabe, auf die Familie aufzupassen, kam er sehr gewissenhaft nach. Er ging in seinem 11. Lebensjahr über die Brücke. Danke Büabale für die Zeit mit Dir!


 

Pflegefelle

 


Fledermaus

Es lässt sich unschwer erkennen, woher er seinen Namen hat. Der Mix aus Bullterrier und Staffordshire-Terrier war ein liebenswertes, ausgebufftes Schlitzohr. Ein Ziel vor Augen, erreichte er es auf jeden Fall. Kleintiere waren vor ihm keinesfalls sicher. Daher zog Fledermaus bald in einen Haushalt, vor dem man keine zur bunten Meute gehörenden Lebewesen terriersicher verbarrikadieren musste. So konnte er seine letzten Jahre glücklicherweise außerhalb eines Zwingers leben. 


Lava

Die Mixhündin aus Neufundländer und Chow-Chow kam zusammen mit Manfred aus Spanien. Sie liebte Kinder über alles und wollte partout immer zu ihnen hin. Da sie bei uns nicht das fand, was sie suchte, suchten und fanden wir für sie eine großartige Familie, in der alle wie füreinander geschaffen waren: Leben auf einem Bauernhof mit Kindern in der Nähe eines Sees. Hier passte sie fortan auf die Kinder aller Altersklassen auf, fing die Mäuse auf dem Hof und zeigte sich als vorbildlicher Reitbegeleithund.