Hugin   (*2009)

Zu gerne wollte ich wieder einen Kater haben, doch mein ehemaliger Lebensgefährte nicht. Damit hatte ich mich abgefunden. Als ich mit unseren Hunden wieder bei der Tierärztin war, sagte sie, sie habe etwas für mich und setzte Hugin einfach auf den Tisch. Manfred freute sich wie Bolle über den Kater und Ally hüpfte neben dem Tisch hoch, um zu sehen, was da ist - die erste Begegnung gestaltete sich völlig unproblematisch. So kam Hugin zu uns, weil seine Halter ihn beim Tierarzt nicht auslösen wollten. Nachdem Hugin da war, war das Thema Weitervermittlung Tisch. Er ist ein unbeschreiblich lieber Kater, der alles (bis hin zu Wundbehandlung, Medikation, duschen nach Kämpfen, von denen er böse zugerichtet zurückkehrt, ...) mit sich machen lässt. Insgeheim fühlt er sich mehr den Caniden als den Feliden zugehörig. Als Freigänger genießt er seine Freiheit und da er durch die Hundeklappen geht, kann er tun und lassen, wonach ihm beliebt. 

Was auf dem Hof lebt, steht unter seinem Schutz. Als die Meerschweinchen noch da waren, lag er oft in deren Gehege. Die Mäuse sterben an Altersschwäche oder weil sie in der Regentonne ertrinken. 

Hoffentlich bewahrt sich Hugin seine Skepsis gegenüber Menschen, seine Scheu vor Autos und seine Sinne. 

 


 

Regenbogenbrücke

 


Carlo

1996 - 2014

Carlo wurde auf dem Bauernhof geboren, von dem wir für die Meerschweinchen Stroh und Heu holten. Er war ein ruhiger und imposanter Kater, der friedlich mit den Meerschweinchen, die frei im Garten liefen, lebte - obwohl er ein leidenschaftlicher Jäger war. Von einer seiner Touren brachte er einst einen jungen Feldhasen unversehrt mit. Hoppel blieb freiwillig und wuchs bei uns im Garten auf. Hier hatte er vor Carlo nichts mehr zu befürchten. Als er ausgewachsen war, zog Hoppel wieder aus. Als Miro (rechts im Bild) dazu kam, war Carlo einige Zeit nicht begeistert, fand sich jedoch damit ab, dass der Hund blieb.  


Zilly

Zilly fand auch von sich aus zu uns. Sie war eine sehr aufgeweckte junge Katze mit jeder Menge Flausen im Kopf. Ihren Namen erhielt sie wegen des Buches "Zilly, die Zauberin" - sie war schon auch ein bisschen verrückt und brachte uns oft zum Lachen. Leider gab sie nie ihre Leidenschaft auf, sich auf der Hauptstraße zu sonnen. Oft holten wir sie von der Straße, doch eines Tages passierte das Unausweichliche: sie wurde nicht gesehen oder ein Autofahrer war nicht bereit, einen Bogen um sie zu fahren. Sie wurde schwer verletzt und der Tierarzt konnte ihr nicht mehr helfen, außer sie von ihren Schmerzen zu befreien.


Conny

Nachdem die Hoffnung, dass Nico wieder kommt, immer mehr schwand, nahmen wir Conny bei uns auf. Sie suchte ein Zuhause, da sie in ihrer Familie nicht mehr zurechtkam - und bei uns kam sie nie wirklich an. Sie neigte dazu, sehr schnell zu kratzen und zu beißen. Wahrscheinlich fühlte sie sich bei uns nicht wohl. Unsere Nachbarn stellten immer Futter raus für alle Katzen und da Conny mit ihren Hauskatzen Freundschaft geschlossen hatte, war sie mehr nebenan als bei uns. Irgendwann ereilte sie das Unglück, dass sie von einem Auto erfasst wurde und dies nicht überlebte.


Nico

Der schwarze Kater fand zu uns, nachdem er ausgesetzt oder bei einem Umzug zurückgelassen wurde. Zuerst hatt eer einen Karton unter der Treppe, bekam Futter und Wasser. Bald zog er ins Haus ein.

Er war ein ganz lieber Kater, der alles mit sich machen ließ und sehr geduldig mit uns Kindern war. Durch ihn wurde mein Puppenwagen immerhin als Schlafplatz benutzt. Er war sehr zutraulich. Das wurde ihm vermutlich zum Verhängnis in einer Zeit, in der schwarze Katzen in Mode waren. Irgendwann war er spurlos verschwunden. Wir suchten sehr lange nach ihm, leider erfolglos. Es blieb uns nur zu hoffen, dass ihm nichts Schlimmes widerfuhr.